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Bau und Normen

 

Aktualisierung

10 Juni, 2015 

 

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Baunormen

Folgende Baunormen gelten für Bauen mit Glas und sind sinngemäß auf Solarmodule anzuwenden:

DIN 1249 Flachglas im Bauwesen
DIN 181516 Teil 4 Einscheibensicherheitsglas-Anforderungen, Bemessung, Prüfung.

Statik

Die Generatoren bieten dem Wind eine Angriffsfläche und stehen meist auf hohen Gebäuden. Daher müssen z.T. beachtliche Windkräfte berücksichtigt werden.
Die Wahl der Befestigung ist von der Statik des Daches abhängig. Ist das Dach zusätzlich belastbar oder nicht? Die Antwort findet sich bei vorhandenen Bauplänen in der Statikberechnung des Gebäudes oder muss bei einem Statiker eingeholt werden.

Als Berechnungsgrundlage dient DIN 1055 Lastannahmen für Bauten: Baustoffe und Bauteile (Teil 1,4,5).
Brandschutz
Der bauliche Brandschutz ist in den Landesbauordnungen und in DIN 4102 „Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen“ geregelt.
Die DIN 4102 teilt Baustoffe in Baustoffklassen A und B ein und Bauteile in Feuerwiderstandsklassen F.
Weiterhin verlangt die Norm, dass Bedachungen gegen Flugfeuer und strahlende Wärme widerstandsfähig sein müssen. Als „harte Bedachung“ erfüllen PV-Module diese Bedingung. An PV-Fassaden werden in den Landesbauordnungen dieselben Anforderungen gestellt wie an nicht tragende Außenwände bzw. Außenwandbekleidungen aus Glas. Je nach Anwendungsfall, Gebäudehöhe und Abstand zu Nachbargebäuden müssen diese die Baustoffklasse A oder B 1 erfüllen und gegebenenfalls zusätzlich die Feuerwiderstandsklasse F 30 oder F 90 aufweisen. 

PV-Module setzen sich hauptsächlich aus nicht brennbaren Stoffen (Glas, Silizium, Aluminium), aber auch aus normal entflammbaren Stoffen (Harz, Kunststoffe) zusammen und können daher insgesamt am der Brandschutzklasse B 1 zugeordnet werden. Eine Einstufung in die Klasse A ist wegen der enthaltenen Kunststoffe nicht gegeben. Selbst die niedrigste Feuerwiderstandsklasse F 30 ist nur mit großem Aufwand realisierbar. Daher ist eine Zustimmung im Einzelfall nötig, wenn an die Module spezielle
brandschutzrechtliche Anforderung gestellt werden

Bestimmungen für Überkopfverglasungen

Verglasungen im Überkopfbereich, welche mehr als 10° aus der vertikalen geneigt sind müssen den bautechnischen Regeln für 'Überkopfverglasungen' entsprechen.
Glasdächer und Glaslamellen mit Photovoltaik befinden sich meist im Überkopfbereich und unterliegen daher diesen Anforderungen.

Anforderungen an geeignete Gläser für Überkopfverglasungen
Für Überkopfverglasungen ist nach den 'Technischen Regeln für die Verwendung von linienförmig gelagerten Verglasungen (TRLV)' Verbundsicherheitsglas (VSG) aus Floatglas als untere Scheibe vorgeschrieben. Gemäß den technischen Regeln wird als geregeltes Bauprodukt nur Verbund-Sicherheitsglas (VSG) mit Zwischenfolien aus Polyvinyl-Butyral (PVB) anerkannt.

Isolierverglasung mit PV im Überkopfbereich
Bei Isolierverglasungen mit Photovoltaik im Überkopfbereich ist es einfach, diese Anforderung zu erfüllen, denn als obere Scheibe des Isolierglasaufbaus wird das Solarmodul verwandt und als untere Scheibe ein klassisches Verbundsicherheitsglas mit PVB-Folie eingesetzt. Isolierverglasungen mit PV können daher als geregeltes Bauprodukt eingesetzt werden.

Einfachverglasung mit PV im Überkopfbereich

Bei Einfachverglasungen ist in der Regel eine Genehmigung im Einzelfall erforderlich. Die Materialien, aus welchen Solarmodule gefertigt werden entsprechen nicht exakt denen der Technischen Richtlinie.
Bereits die Abweichung im Verbundmaterial (EVA- statt PVB-Folie) führt dazu, daß Solarmodule nicht als 'Standard VSG-Glas' eingestuft werden. Aber auch die Gläser haben zum Teil andere Eigenschaften, so werden z.B. bei Standardmodulen ESG-Gläser eingesetzt, welche im VSG-Glas für Überkopfverglasungen nicht zulässig ist.
Der Zulassungsprozess für geregelte Bauprodukte dauert in Deutschland jahrzehntelang, weil die Produkte einem langjährigen Baustandard entsprechen müssen, bevor sie 'ungeprüft' zugelassen werden. Daher sollte der Umstand, daß Solarmodule im Überkopfbereich nicht als 'geregelte Bauprodukte' gelten nicht abschrecken.
Genehmigung im Einzelfall
Für die Gebäudeintegration stehen Solarmodule zur Verfügung, welche zwar nicht als geregelte Bauprodukte gelten, jedoch die gleiche Tragfähigkeit wie Verbundsicherheitsglas besitzen und bereits für den Überkopfbereich zugelassen worden sind. Die Hersteller von Solarmodulen zur Solarintegration besitzen vielfältige Erfahrung mit dem Genehmigungsverfahren im Einzelfall, welches aufgrund vorliegender Zertifikate häufig stark abgekürzt werden kann.

Richtlinien und Normen in der Elektrotechnik

Die Normen für die Komponenten von PV-Anlagen, die Bauartzulassung sowie die Zertifizierung und Prüfung von PV-Modulen bzw. Wechselrichter n usw. werden vom Deutschen Institut für Normung (DIN) veröffentlicht.
Die Normungsarbeit DIN/VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.) wird auf dem Gebiet der Photovoltaik in Deutschland durch das Normungskomitee der Deutschen Elektrotechnischen Kommission (DKE) K373 "Photovoltaische Solarenergie-Systeme" koordiniert und wahrgenommen. Die weltweite Normung erfolgt durch die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC). Der zuständige Ausschuss für die Photovoltaik ist innerhalb des IEC das technische Komitee TC 82 "Solar Photovoltaic Energy Systems".
Die Errichtung von Photovoltaikanlage n und deren Installation ist nach den bestehenden VDE-Bestimmungen, insbesondere den Normen VDE 0100 "Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 Volt" alle zutreffenden Teile, VDE 0105 Teil 100 "Betrieb von elektrischen Anlagen", VDE 0185 "Blitzschutz" alle zutreffenden Teile und VDE 0298 Teil 4 "Gummi-isolierte Leitungen mit Nennspannungen bis 450/750V" auszuführen. Speziell mit der Installation von PV-Anlagen beschäftigt sich die VDE 100 Teil 712 "Photovoltaik-Versorgungssysteme", die schon als IEC-Norm IEC 60364-7-712 erlassen ist und voraussichtlich 2005 als VDE-Norm vorliegt

Sonstige Richtlinien und Regeln

Die VDI-Richtlinie (Verein Deutscher Ingenieure) VDI 6012 Blatt 2 gilt als Führungsregelwerk in die Photovoltaik, welche auf wesentliche Normen verweist.
Der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) legt die technischen Richtlinien für den Netzanschluss und den Netzbetrieb fest. Für den Anschluss von PV-Anlagen an das öffentliche Stromnetz gilt die VDEW-Richtlinie "Eigenerzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz (400/230 Volt)". Die wesentliche Bedingung ist, dass PV-Anlagen ohne störende Rückwirkungen betrieben, die elektrischen Schutzfunktionen realisiert werden und die Stromversorgung anderer Kunden nicht beeinträchtigt wird.
Die Technischen Anschlussbedingungen (TAB) des ständigen Netzbetreibers ( Stromversorger ) gelten für den Anschluss und Betrieb von Anlagen, die an das Niederspannungsnetz angeschlossen sind oder angeschlossen werden. Unter anderen sind dies das Anmeldeverfahren, die Herstellung des Hausanschlusses, die Ausführung der Messeinrichtungen und der Überstromschutz.
Die Regeln der Berufsgenossenschaft zum Unfallschutz sind bei der PV-Anlageninstallation die BGV A2 Elektrische Anlagen und Betriebsmittel und dem PV-Anlagenbau (BGV C22 Bauarbeiten) zu beachten. Sie umfassen im wesentlichen den Personenschutz des Installateurs.

 

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